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Unsere Schule verfolgt das Ziel die Schülerinnen und Schüler von der Mittelstufe an kontinuierlich mit Fragen der eigenen Berufswahl als einem zentralen Aspekt selbstverantwortlicher Lebensplanung zu konfrontieren. Dies geschieht sowohl im Fachunterricht (Deutsch, Politik) als auch in außerunterrichtlichen Projekten. |
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Mein Sozialpraktikum in der Caritas- Tagespflege in Arnsberg vom 17.08- 18.08.2009
Heute möchte ich etwas über die typischen Aufgaben dieser Einrichtung berichten, sowie über meine Eindrücke über das Arbeiten in der Tagespflege.
Mein Arbeitstag fing wie immer um 8 Uhr an. Bevor die ersten Gäste zur Tagespflege kamen mussten die Tische eingedeckt und das Frühstück zubereitet werden. Um ca. 8.30 Uhr kamen die ersten Gäste, die mit einem Bus abgeholt wurden. Einige Gäste lebten auch im Altenheim, welches direkt neben der Tagespflege ist. Sie wurden von den dortigen Pflegerinnen zur Tagespflege gebracht. Nun musste das Frühstück gereicht werden. Weil viele Gäste nicht mehr selbständig essen konnten, war es auch meine Aufgabe, sie zu füttern. Nach dem Frühstück wurden alle Gäste nacheinander zur Toilette gebracht. Nun wurde eine große Runde gebildet und ich durfte den Gästen die Zeitung vorlesen. Beim Vorlesen wurden sie immer wieder mit einbezogen um ihre Meinung zu dem Ereignis zu äußern oder Anmerkungen zu geben.
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Im Zeitraum vom 17.08.09 bis zum 28.08.09 absolvierte ich mein Sozialpraktikum in der Salus Klinik Arnsberg. Diese Einrichtung für Menschen mit einer Suchterkrankung ist nur eine von vier Kliniken. Alkoholismus, Glücksspielsucht und Mehrfachabhängigkeiten werden dort therapeutisch behandelt. Das Klinikteam möchte die Patienten darin unterstützen, ihrem Leben wieder die gewünschte Stabilität zu geben, ihre Probleme zu bewältigen und ihre Stärke wiederzufinden.
Mir selbst wurde schon innerhalb meines ersten Praktikumstages bewusste, dass Vorurteile gegen die Menschen, die dort behandelt werden nicht berechtig und angebracht sind.
Durch die Möglichkeit in viele verschiedene Bereiche der Therapien einen Blick zu werfen, habe ich außerdem gelernt, dass es in solch einer Einrichtung nicht nur um die Psyche des Menschen, sondern auch seinen Körper geht.
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Für mein Praktikum im Rahmen des „Compassion Projekts“, habe ich das Altenheim St. Franziskus in Sundern ausgewählt. Das Altenheim hat ca. 100 Bewohner verteilt auf zwei Stationen. In meinem zweiwöchigen Praktikum war ich auf der Station Eins tätig. Die Pflegeschwestern waren sehr aufgeschlossen. Sie erklärten mir, wie verschiedene Abläufe funktionieren und machten mir klar, dass Ihr Beruf ein sehr verantwortungsvoller und anspruchsvoller ist.
Im Heim war es vor allem meine Aufgabe bei der täglichen Grundpflege der alten Menschen zu helfen, mich mit ihnen zu beschäftigen, d.h. ich mit Ihnen spazieren gehen, unterhalten, oder Spiele veranstalten. Weiterhin habe ich den Bewohnern, die nicht mehr selbstständig essen konnten, morgens und mittags Essen gereicht. Zusätzlich half ich auch manchmal beim Sortieren von Wäsche der Bewohner.
Als besonderes Ereignis möchte ich zwei schildern. |
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Auf der Grundlage des Runderlasses des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW vom 23.09.1999 und basierend auf dem Beschluss der Schulkonferenz vom 16.06.2003 führen wir für die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ein zweiwöchiges Sozialpraktikum durch.
Sinn und Aufgabe dieses Praktikums ist es, als Schule gesellschaftlichen Veränderungen und problematischen Verhaltensänderungen zu begegnen. Die Deutsche Bischofskonferenz spricht in diesem Zusammenhang von einer fortschreitenden Tendenz zur Entsolidarisierung der Gesellschaft und einem zunehmenden Subjektivismus, wodurch Mitgefühl, Mitleid und Mitleidfähigkeit zunehmend an Wertigkeit verlieren. Die Schüler/innen sollen daher für die Lebensbereiche "aktive Menschlichkeit" und "gelebte Solidarität" mit alten, kranken und behinderten Menschen sensibilisiert werden. Die Erkenntnis der Sinnhaftigkeit karitativen Engagements und gelebter Nächstenliebe erleichtert darüber hinaus den Schüler/innen den Zugang zu sozialen Themen im Unterricht.
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Auch heute war wieder 7:55 Uhr losgehen angesagt, da wir uns auch heute wieder pünktlich um 8 Uhr in die Arbeit stürzten!
Wir deckten den Frühstückstisch, räumten die Spülmaschine aus und erledigten noch weitere Arbeiten, bis der Bus, um 8:30Uhr vorfuhr. Dieser brachte uns die demenzkranken Patienten, mit denen wir heute wieder eine Menge Spaß hatten. Ich freute mich schon riesig auf diesen Tag und war gespannt was heute, an meinem 16. Geburtstag, alles so geschehen wird. Als wir uns dann alle begrüßt hatten und alle zusammen im Gemeinschaftstraum saßen, frühstückten wir. Wir redeten über Gott und die Welt und hatten viel Spaß miteinander
Es war schön zu sehen, wie sich die Leute freuten, dass man für sie da war und Zeit für sei aufbrachte. Als Christoph, ein Zivildienstleistender, mit der Zeitung in der Tür stand, riefen alle auf einmal wie aus einem Mund: „ZEITUNGSRUNDE“. Das war echt witzig.
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Bei meiner Ankunft im Krankenhaus um 10 Uhr war ich sehr nervös, da ich nicht wusste was mich dort alles erwartete.
Zu meinem Glück traf ich vorher noch andere Praktikanten mit denen ich zusammen ins Krankenhaus gehen konnte. An der Pforte wurden wir schon herzlich begrüßt und man schickte uns weiter zur Pflegedienstleitung.
Dort wurde uns dann alles erklärt. Wir bekamen einen Schlüssel für unseren Schrank und einen Chip mit dem wir uns unsere Arbeitskleidung aus einem Automat holen konnten. Man klärte uns über die Schweigepflicht in einem Krankenhaus auf und wir mussten auch unterschreiben das wir keine Daten weitergeben würden.
Dann wurden wir auf die einzelnen Stationen verteilt. Ich kam auf die Station 1 Knochenchirurgie. Dort angekommen, stellten sich die dort arbeitenden Krankenschwestern vor. Außerdem waren auf unserer Station noch zwei Schülerinnen und eine FOS-Praktikantin. Alle waren sehr nett was mich beruhigte.
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Mein Sozialpraktikum
Da stand ich nun vor dieser großen Holztür und war richtig aufgeregt. Es war der erste Tag meines Sozialpraktikums bei der Lebenshilfe und ich hatte keine Idee was mich dort erwartet. Natürlich habe ich mir vorher ein paar Gedanken gemacht. |
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