„Du bist mein geliebter Sohn“ – 5er-Gottesdienst stellte die Taufe in den Mittelpunkt
Am 14. Januar versammelte sich die gesamte Jahrgangsstufe 5 zu einer Eucharistiefeier. Nachdem im ersten gemeinsamen Schulgottesdienst das Thema Zuhören im Zentrum gestanden hatte, ging es diesmal um das Fundament des christlichen Glaubens, die Taufe.
Die Zusage Gottes
Ausgehend vom Evangelium der Taufe Jesu im Jordan verdeutlichte Pater Werner in seiner Predigt, dass die Taufe nicht an Leistung gebunden ist. Sie ist eine Zusage Gottes aus seiner Liebe heraus. Dieser Gedanke wurde auf die eigene Taufe der Schülerinnen und Schüler bezogen. Auch wenn sich viele nicht bewusst an diesen Tag erinnern können, bleibt die Taufe ein tragender Boden des christlichen Lebens, in dem Gott den Menschen seine Nähe zusagt.
Symbole, die den Glauben sichtbar machen
Zwei Zeichen standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes:
- Das Wasser erinnert an den Jordan, den Ort der Taufe Jesu, und ist Zeichen für das Sakrament der Taufe, das Leben, Neubeginn und die von Gott gewollte Beziehung zu jedem Menschen sichtbar macht.
- Das Licht wurde durch die entzündeten Klassenkerzen sichtbar. Sie griffen das Lichtsymbol der Taufe auf und machten deutlich, dass Christus den Menschen Orientierung gibt. Die Kerzen wurden anschließend von den Klassen mitgenommen und begleiten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen weiter als sichtbares Zeichen, das im Schulalltag Kraft und Zuspruch schenkt.
Aktive Mitgestaltung und neues Modell
Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur Zuhörer, sondern beteiligten sich aktiv an der Feier, unter anderem bei der Gabenbereitung. Auch während der Predigt brachten sie sich mit eigenen Beiträgen ein und verfolgten den Gottesdienst aufmerksam.
Der Gottesdienst war Teil eines neuen Modells, das im Laufe des Schuljahres insgesamt viermal umgesetzt wird. In diesen Eucharistiefeiern werden jeweils einzelne Elemente bewusst erklärt, um ein besseres Verständnis der Sakramente und ein aktives Miterleben zu ermöglichen.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Pater Werner und Frau Mühlenschulte für die Leitung des Gottesdienstes sowie Frau Ritt-Appelhans für die musikalische Gestaltung.





