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MARIENGYMNASIUM ARNSBERG
in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

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Klassenfahrt der 9a nach Aachen

Von ihrer Klassenfahrt nach Aachen berichtet die Klasse 9a in einem selbst verfassten Tagebuch. Begleitet wurde sie dabei von Frau Soraru und Herrn Markwald. Die Schülerinnen und Schüler geben darin Einblicke in ihre Erlebnisse und die verschiedenen Programmpunkte der gemeinsamen Tage.

 

Klassenfahrt Tag 1 – Montag, 14. September

Geschrieben von Adrian G., Bjarn-Ole M., Mats L. und Jonas D.

7:32 Uhr in Arnsberg. Für manche von uns war das eindeutig zu früh, aber die Vorfreude auf die Klassenfahrt war trotzdem da. Mit kaum Verspätung kam unser Zug und damit begann unsere Klassenfahrt nach Aachen.

Unser erster Zwischenstopp war Dortmund. Dort mussten wir auf Gleis 20 umsteigen. Natürlich lief alles komplett entspannt und ohne Chaos … also zumindest fast. Im Zug wurde viel gelacht, geredet und vielleicht auch ein bisschen Quatsch gemacht.

Die Stimmung war direkt gut und die Fahrt verging dadurch ziemlich schnell.

In Aachen angekommen, ging es erstmal zu unserem Hostel. Beim ersten Anblick waren wir uns allerdings nicht ganz sicher, was uns dort erwarten würde. Das Gebäude sah für einige von uns schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig aus.

Dazu kam direkt die nächste schlechte Nachricht: E-Scooter mieten war verboten …

Unsere Hoffnung war damit also vorbei und uns war klar, wir werden auf jeden Fall ordentlich Schritte sammeln …

Da wir noch nicht auf unsere Zimmer konnten, hatten wir erstmal Freizeit. Danach stand die Stadtführung auf dem Programm. Dabei haben wir ziemlich viel über Aachen und vor allem über Karl den Großen gelernt. Wir sind gefühlt jeden Ort in Aachen abgeklappert und haben dabei sehr viel gelernt.

Wer vorher noch nicht so genau wusste, wer Karl der Große eigentlich war, wusste es spätestens danach. Aachen war für ihn nämlich ziemlich wichtig und seine Spuren findet man noch heute in der Stadt.

Nach der Stadtführung hatten wir wieder etwas Freizeit. Danach war es endlich soweit: Wir durften unsere Zimmer beziehen!

Die Zimmer sind für vier Personen allerdings, sagen wir mal … sehr gemütlich gebaut. Viel Platz gibt es nicht gerade. Wenn einer von uns seinen Rucksack auf den Boden legt, muss der nächste schon überlegen, wo er überhaupt noch stehen kann.

Um 18:30 Uhr kam dann der Moment, auf den wir alle gewartet hatten: Abendessen.

Angekündigt wurde das Ganze als „Premium“-Essen. Es gab Nudeln mit verschiedenen Soßen.

Wir wollen jetzt niemandem zu nahe treten, aber das Wort „Premium“ haben wir danach nochmal ganz neu bewertet. Einige von uns waren nach dem Essen jedenfalls nicht mehr ganz so begeistert wie vorher.

Nach dieser kulinarischen Erfahrung ging es später am Abend noch gemeinsam mit der Klasse auf einen Spaziergang durch Aachen. Gegen 20:15 Uhr machten wir Halt an einem Spielplatz, welcher mit zu unserem Lieblingsort wurde. Dort wurde nochmal ordentlich Energie rausgelassen, bevor es anschließend wieder zurück zum Hostel ging.

Zurück im Hostel hieß es dann: langsam runterfahren und fertig machen fürs Bett. Um 21:50 Uhr kam schließlich die Zimmerkontrolle durch Herrn Markwald und Frau Soziallehrerin ;). Es wurde kontrolliert, ob auch wirklich alle in ihren Zimmern waren und ob der Tag langsam sein Ende fand.

22:00 Uhr: Bettruhe.

Nach einem langen Tag mit Zugfahrt, Stadtführung, Karl dem Großen, viel Gelächter, einem etwas gewöhnungsbedürftigen Hostel und einem sehr speziellen „Premium“-Abendessen war bei den meisten dann auch wirklich die Luft raus.

Damit war unser erster Tag in Aachen vorbei.

Und wenn Tag 1 schon so lief, kann man gespannt sein, was die nächsten Tage noch bringen...

Tag 2 – Dienstag, 15. September

Geschrieben von Holly H., Lina G., Lucy S. und Leni R.

Am Dienstag, dem 15. September, unserem zweiten Tag in Aachen, haben wir uns mit Premium-Frühstück für den Tag gestärkt und sind mit Freude zum Dom gewandert.

Als wir am Dom angekommen waren, begann unsere Führung. Zunächst ging es in die Domschatzkammer, wo wir verschiedene Kunstschätze kennenlernen und einiges über ihre religiöse Bedeutung und ihre Geschichte erfahren konnten. Viele Informationen beschäftigten sich erneut mit Karl dem Großen und seiner Bedeutung für Aachen.

Anschließend besichtigten wir den Dom, der in den vergangenen 1200 Jahren immer wieder erneuert und erweitert wurde und dadurch unterschiedliche Baustile vereint, wie zum Beispiel den karolingischen Stil im Kern, den gotischen Stil der Chorhalle und spätere barocke Einflüsse.

Wir schauten uns außerdem die große Halle und den Krönungsthron an. In den Mosaiken befanden sich zwei kleine Mäuse, die man finden musste, falls man dort arbeiten möchte.

Als wir dann mit der Führung fertig waren, haben wir freie Zeit bekommen und für unsere Gruppe, die aus Holly, Leni, Lucy und Lina bestand, hieß es erstmal schmackofatzo essen gehen, denn unser Bauch sehnte sich schon nach Essen. Wir machten uns auf den Weg zum Asia Markt, um Instant-Nudeln zu verputzen.

Nach dem Essen haben wir uns entschlossen, noch eine Runde durch die Stadt zu bummeln, bevor wir uns wieder zu unserer Klasse gesellt haben. Da der Tag noch jung war, haben uns Frau Soraru und Herr Markwald mitgenommen, um nochmal eine muntere Reise durch die schönen Ecken von Aachen zu unternehmen.

Bei dem Sightseeing haben wir noch drei weitere Kirchen und verschiedene Brunnen gesehen, da Aachen ja die Stadt des Wassers ist. An einem der Brunnen haben wir uns dann wiedergefunden, um noch ein paar schöne Spiele zu spielen und uns mit Wasser nass zu machen.

Als wir uns dann klitschnass wieder nach Hause bewegt haben, bekamen wir die Nachricht, dass wir nach dem Premium-Abendessen nochmal loslaufen müssen. Zur späteren Stunde, als wir einen fehlgeschlagenen Protest gehalten haben, sind wir dann doch noch zu einem Spielplatz gelaufen, spielten ein klassenteilendes Zollstockspiel, bei dem alle verloren und geschummelt haben, und hatten dann noch alle sehr viel Spaß auf dem Spielplatz.

Nachdem wir nach Hause gewatschelt sind und uns ohne einen Rücken eingecirclet haben, haben alle Heia-Bubu gemacht.

Tag 3 – Mittwoch, 16. September

Geschrieben von Arne H., Orlando H., Raja A. und Ole E.

Heute Morgen sind wir um 8:15 Uhr aufgestanden, denn schon um 8:30 Uhr gab es wieder unser tägliches Premium-Essen. Danach machten wir uns fertig und trafen uns wie immer gemeinsam im Circle, um den Tag zu starten.

Anschließend ging es zum Bahnhof und mit dem Zug nach Alsdorf. Dort besuchten wir das Energeticon. Im Museum bekamen wir eine Führung und erfuhren einiges über Energie, Bergbau und darüber, wie früher Energie gewonnen wurde. Dabei konnten wir uns verschiedene Bereiche des Museums anschauen und bekamen vieles erklärt.

Nach unserem Besuch im Energeticon hatten wir Freizeit. Natürlich führte uns unser Weg zu McDonald’s. Auch dort wurde es nicht langweilig: Wir hatten einige unerwartete Begegnungen, wodurch die ein oder andere ungewöhnliche Situation entstand. So hatten wir später einiges zu erzählen.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Bevor es Abendessen gab, waren wir noch gemeinsam mit Herrn Markwald einkaufen. Anschließend trafen wir uns wieder am Hostel.

Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Salat. Das Schnitzel war ganz gut, der Salat konnte uns dagegen eher weniger überzeugen. Sagen wir einfach: Das Premium-Essen vom Morgen hatte die Messlatte ziemlich hochgelegt.

Am Abend machten wir noch einen Spaziergang und spielten dabei mit Herrn Markwald Fußball. Das Spiel endete mit einem deutlichen 10:4-Sieg für uns. Ganz ohne Diskussionen ging es allerdings nicht: Eines der Tore wurde mit der Hand erzielt. Ob dieses Tor wirklich zählen durfte, lassen wir an dieser Stelle lieber offen. Am deutlichen Sieg änderte das jedenfalls nichts.

Nach dem Fußballspiel und unserem Spaziergang gingen wir zurück zum Hostel. Dort wurde noch geduscht und der Abend gemeinsam beendet. Damit ging ein weiterer ereignisreicher und vor allem lustiger Tag unserer Klassenfahrt zu Ende.

Tag 3 – Mittwoch, 16. September – Zusatzbericht Energeticon

Geschrieben von Greta M. und Lucia D.

Heute waren wir im Energeticon in Alsdorf auf der Klassenfahrt in Aachen. Es war ein prägendes Erlebnis. Wir durften in die alten unterirdischen Gänge des Bergbanus eintauchen. Außerdem konnten wir auch viel über die Energie lernen.

Als Erstes waren wir in einem Raum mit einer riesigen nachgestellten Sonne, dabei konnten wir auch hören, wie es sich rund um die Sonne anhört. Danach ging es für uns unter die Erde. Dort waren alte Bergwerksgänge mit ihren Maschinen. Die Maschinen waren noch Originale aus früheren Zeiten.

Im Gegensatz zu anderen Museen, wo man nichts anfassen darf, durften wir alles berühren, ausprobieren und uns in die alten Maschinen reinsetzen. Bilder während der Führung waren auch kein Problem. Als wir alles unter der Erde gesehen hatten, ging es wieder nach oben an die frische Luft. Dort wurden uns größere Maschinen gezeigt und wir haben dann auch noch ein Klassenfoto gemacht.

Zum Schluss der Führung waren wir in einem Raum, wo das Innere eines alten Hauses gezeigt wurde. Danach ging es noch in die alten Umkleiden, wo auch noch die alten Arbeitskleider hingen. Uns wurde wieder viel dazu erklärt. Unser Führer war sehr freundlich, er hat uns viel erklärt und unsere Fragen ausführlich und verständlich beantwortet.

Nach der Führung durften wir noch in zwei Räume gehen, wo wir selbst Energie in unterschiedlichen Bereichen entdecken und ausprobieren konnten. Es war ein aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, die man im Alltag so nicht macht.

 

Tag 4 – Donnerstag, 17. September

Geschrieben von Simon F., Tim O., Felix W. und Christian L.

Unser Tag begann an diesem Donnerstag für uns sehr früh. Um 6:30 Uhr sind wir bereits aufgestanden, weil wir um 7:20 Uhr schon Frühstück hatten. Das hatte den Grund, dass wir an diesem Tag in die ehemalige Landeshauptstadt Bonn gefahren sind.

Vor der Abreise circelten wir uns vor dem Hostel ein und besprachen, wie der Tag so verlaufen soll. Wir begaben uns zum Bahnhof und fuhren los. Nach eineinhalb Stunden und einem Umstieg in Köln standen wir vor dem Haus der Geschichte.

Da wir uns aber zeitlich verschätzt hatten, konnten wir erst noch eine Stunde warten, bevor unsere Führung begann. Wir hätten also noch schön eine Stunde länger schlafen können.

Nach dieser besagten Stunde und nachdem wir unsere Taschen eingeschlossen hatten, ging es los. Unser Guide händigte uns als Erstes Kopfhörer aus, bevor wir uns auf den Weg zur ersten Station machten.

Das Haus der Geschichte erzählt nämlich die Geschichte Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die heutige Zeit. Man fängt oben im Jahr 1945 an und endet unten im Jahr der Ahrtal-Flut.

Die erste Station handelte von den Umständen nach dem Krieg und davon, wie die Leute geflüchtet sind. Die Umstände waren damals echt nicht schön und es war erschreckend, wie die Leute damals leben mussten.

Danach ging es um die Spaltung und um die schnell wachsende Wirtschaft zu dieser Zeit. Ein Grund dafür war auch das berühmteste deutsche Auto, der Käfer. Er sorgte für Arbeitsplätze und dafür, dass Autos erschwinglicher wurden. Diese Zeit wird als das Wirtschaftswunder bezeichnet.

Es geht weiter mit der Gründung des Bundestages und dem Wettrüsten im Kalten Krieg, wo die Sowjetunion und die USA versuchten, das stärkste Militär zu haben.

Anschließend kam die Mondlandung, wo es etwas ganz Besonderes gab. In einer kleinen Vitrine lag ein echtes Stück Mondgestein. Das Stück war ein Geschenk der USA.

Außerdem haben wir einen Film vom Tag des Mauerfalls gesehen, wo alles, von der Verkündung, dass alle DDR-Bürger von nun an frei reisen können, bis zum eigentlichen Mauerfall erklärt worden ist.

Des Weiteren hing dort ein Originalteil des Nordturms vom World Trade Center. Am Ende ging es noch um das schlimme Hochwasser im Ahrtal und den Ukraine-Krieg.

Da Geschichte immer weitergeht und man das Museum nicht jeden Monat umbauen kann, gab es einen Bereich, den man schnell umbauen kann. Das war unser Besuch im Haus der Geschichte. Wir konnten aber leider nicht alle 4500 Ausstellungsstücke sehen, da das Museum so groß ist.

Als wir gegen 13:00 Uhr aus dem Haus der Geschichte raus waren, ging es ab nach Köln. Dort circelten wir uns erneut ein. Diesmal vor dem Kölner Dom. Wir besprachen, wie viel Freizeit wir bekommen und wo wir uns nach dieser treffen.

Während die einen shoppen waren, genossen andere die Schönheit Kölns. Nach den drei Stunden Freizeit in Köln trafen wir uns vor dem Kölner Dom und fuhren mit dem Zug zurück. Wir aßen im Hostel Spätzle mit Gulasch und Rotkohl zu Abend.

Daraufhin versammelten wir uns ein weiteres Mal vor dem Hostel und gingen gemeinsam mit der 9C zum Rewe, um Pfandflaschen abzugeben und Proviant einzukaufen. Ein Teil der großen Gruppe blieb mit Herrn Markwald und Frau Soraru beim Spielplatz, während der andere Teil zum Hostel ging und Freizeit im Hostel hatte.

Auf die Freizeit und den Spielplatz folgte ein letztes Eincirclen, in dem wir reflektierten.

Das war unser Donnerstag während der Klassenfahrt in Aachen.

 

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