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MARIENGYMNASIUM ARNSBERG
in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

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Q1 im Theater Hagen: Ein zerbrochener Krug und jede Menge Spannung

  • Einleitungstext:

    Am 1. Oktober machte sich die Jahrgangsstufe Q1 zusammen mit Frau Baier und Frau Holin auf den Weg ins Theater Hagen, um Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ live auf der Bühne zu erleben. Was im Deutschunterricht zunächst nach einem klassischen Lustspiel klingt, entpuppte sich schnell als unterhaltsamer und zugleich überraschender Theatertag.

    Im Mittelpunkt des Stücks steht ein zerbrochener Krug. Doch die Frage, wer ihn zu Bruch gebracht hat, ist längst nicht so einfach zu beantworten.

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Am 1. Oktober machte sich die Jahrgangsstufe Q1 zusammen mit Frau Baier und Frau Holin auf den Weg ins Theater Hagen, um Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ live auf der Bühne zu erleben. Was im Deutschunterricht zunächst nach einem klassischen Lustspiel klingt, entpuppte sich schnell als unterhaltsamer und zugleich überraschender Theatertag.

Die Gerichtsverhandlung

Im Mittelpunkt des Stücks steht ein zerbrochener Krug. Doch die Frage, wer ihn zu Bruch gebracht hat, ist längst nicht so einfach zu beantworten. Während Dorfrichter Adam den Fall aufklären soll, verstrickt er sich zunehmend selbst in Widersprüche. Ausgerechnet der Richter, der eigentlich für Recht und Ordnung sorgen soll, scheint etwas zu verbergen zu haben. So entwickelte sich die Gerichtsverhandlung zu einem humorvollen Verwirrspiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler gespannt verfolgen konnten, wie die Wahrheit Stück für Stück ans Licht kam.

Die Lektüre auf der Bühne

Der Besuch im Theater bot dabei eine besondere Gelegenheit, das im Unterricht behandelte Werk einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Gestik, Mimik, Bühnenbild, Kostüme und die schauspielerische Darstellung machten deutlich, wie viele neue Facetten ein literarischer Text durch eine Inszenierung gewinnen kann.

Besonders interessant war es, die Figuren nicht nur als Charaktere aus dem Schulbuch zu betrachten, sondern sie auf der Bühne lebendig werden zu sehen. Dabei sorgte vor allem Dorfrichter Adam mit seinem zunehmend verzweifelten Versuch, die eigene Schuld zu vertuschen, für einige spannende Momente. Auch die Neuinterpretation anderer Figuren sowie die Verwendung moderner Techniken sorgten für lustige Szenen.

Rückblick auf den Theaterbesuch

Nach der Vorstellung ging es für die Q1 mit vielen Eindrücken und dem Gefühl, die Lektüre besser verstehen zu können, zurück nach Hause. Der Theaterbesuch zeigte einmal mehr, dass Literatur nicht nur gelesen, analysiert und interpretiert werden kann, sondern vor allem auf der Bühne ihre ganz eigene Wirkung entfaltet.

Ein zerbrochener Krug und ein verdächtiger Richter standen im Mittelpunkt einer gelungenen Theaterfahrt. Die Q1 nahm jedenfalls mehr als nur einen Klassiker aus dem Unterricht mit nach Hause.

Text: Wiebke Holin (Deutschlehrerin)

Symbolbild: hmauck (Pixabay)

 

„Im freien Fall“: Theater gegen Ausgrenzung

  • Einleitungstext:

    Am Dienstag, den 6. Oktober, war das NiederrheinTheater mit dem Präventionsstück „Im freien Fall“ bei uns an der Schule zu Gast. Die Aufführung richtete sich an unsere Stufe 7 und beschäftigte sich mit Themen, die auch im schulischen Alltag immer wieder eine wichtige Rolle spielen: Ausgrenzung, Gruppendruck und Zivilcourage.
    Im Mittelpunkt des Stücks steht die Schülerin Lena. Was zunächst mit kleinen Bemerkungen und Sticheleien beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Ausgrenzungssituation.

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Am Dienstag, den 6. Oktober, war das NiederrheinTheater mit dem Präventionsstück „Im freien Fall“ bei uns an der Schule zu Gast. Die Aufführung richtete sich an unsere Stufe 7 und beschäftigte sich mit Themen, die auch im schulischen Alltag immer wieder eine wichtige Rolle spielen: Ausgrenzung, Gruppendruck und Zivilcourage.

Ausgrenzung und Verantwortung
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Schülerin Lena. Was zunächst mit kleinen Bemerkungen und Sticheleien beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Ausgrenzungssituation. Dabei wird deutlich, wie schnell sich Dynamiken innerhalb einer Gruppe entwickeln können und welche unterschiedlichen Rollen dabei entstehen: Manche machen mit, andere schauen weg, einige sind unsicher und andere versuchen zu helfen. Auch die Rolle von sozialen Medien und digitaler Kommunikation wird thematisiert.
Besonders wichtig war uns dabei, den Blick nicht nur auf die unmittelbar betroffene Person und diejenigen zu richten, die andere ausgrenzen. Das Theaterstück stellt vielmehr die Frage, welche Verantwortung eine ganze Gruppe trägt und an welchen Stellen jeder Einzelne etwas verändern kann. Die Schüler wurden dadurch angeregt, über Zivilcourage, Empathie und eigene Handlungsmöglichkeiten nachzudenken.

Gemeinsame Reflexion
Im Anschluss an die Aufführung wurde das Gesehene gemeinsam reflektiert. Dabei ging es unter anderem darum, welche Szenen besonders im Gedächtnis geblieben sind, wann Situationen kippen können, welche Rolle Zuschauer einnehmen und was jeder Einzelne tun kann, wenn jemand ausgegrenzt wird.

Bezug zur Fahrtenwoche
Auch die Rückmeldungen aus unserer Fahrtenwoche passten dabei gut zu diesem Thema: Viele Schüler der Stufe 7 hatten sich gewünscht, etwas für ihre Klasse und die Klassengemeinschaft zu tun. Das Theaterstück konnte hier einen ersten Impuls geben, gemeinsam über den eigenen Umgang miteinander nachzudenken und Ideen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln.
Wir bedanken uns herzlich beim NiederrheinTheater für die spontane Möglichkeit, das Stück noch in diesem Jahr bei uns an der Schule aufführen zu können!

Text und Foto: Lea Soraru (Schulsozialarbeiterin)

 

5.000 Euro für die Partnerschule: Spendenübergabe an den neuen Schulleiter aus Uganda

  • Einleitungstext:

    Am Montag, den 21. September, durften wir den neuen Schulleiter unserer Partnerschule aus Uganda, Robert Sseguija, gemeinsam mit unserem langjährigen Kontaktmann Father Rogers am Mariengymnasium in Arnsberg begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen der persönliche Austausch, Einblicke in beide Schulen und die Übergabe einer Spende über 5.000 Euro.

    Zu Beginn ihres Besuchs stellten die Gäste den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen ihre Schule in einem bildgestützten Vortrag im Neubau vor. Dabei erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in den Schulalltag und die verschiedenen Bildungsangebote unserer Partnerschule.

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Am Montag, den 21. September, durften wir den neuen Schulleiter unserer Partnerschule aus Uganda, Robert Sseguija, gemeinsam mit unserem langjährigen Kontaktmann Father Rogers am Mariengymnasium in Arnsberg begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen der persönliche Austausch, Einblicke in beide Schulen und die Übergabe einer Spende über 5.000 Euro.

Einblicke in die Partnerschule in Uganda 

Zu Beginn ihres Besuchs stellten die Gäste den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen ihre Schule in einem bildgestützten Vortrag im Neubau vor. Dabei erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in den Schulalltag und die verschiedenen Bildungsangebote unserer Partnerschule.

Die Schule in Uganda gliedert sich in vier Bereiche und wird von fast 2.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Dazu gehören ein Kindergarten für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, eine siebenjährige Grundschule, ein Gymnasium mit fast 1.300 Schülerinnen und Schülern sowie eine Berufsschule. Dort können Bildungsgänge in den Bereichen Landwirtschaft, Elektrotechnik, Klempnerei, Buchhaltung, Rechnungswesen und Pflege absolviert werden.

Viele Schülerinnen und Schüler leben während des aus drei Trimestern bestehenden Schuljahres im Internat direkt neben der Schule. Seit 2017 gehört außerdem ein Hospital zur Einrichtung. Es ermöglicht sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch der ländlichen Bevölkerung der weiteren Umgebung eine wichtige medizinische Versorgung.

Austausch zwischen den neuen Schulleitern

Im Anschluss an den Vortrag lernten die Gäste unseren ebenfalls neuen Schulleiter, Herrn Thiemann, kennen. Bei einem anregenden Gespräch tauschten sich die Schulleiter über ihre Schulen, gemeinsame Erfahrungen und zukünftige Perspektiven aus.

Rundgang durch die Schule

Anschließend wurden Robert Sseguija und Father Rogers durch das Schulgebäude geführt. Besonders beeindruckt zeigten sie sich vom historischen Lehrerzimmer sowie von den Fachräumen. Auch der Computerraum, der Chemieraum und der Biologieraum fanden großes Interesse. Bemerkenswert war für die Gäste zudem die Tatsache, dass alle Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums über ein eigenes iPad verfügen. In Uganda teilen sich im Informatikunterricht hingegen fünf bis zehn Schülerinnen und Schüler einen Bildschirm (siehe Foto).

Rhönradvorführung als besonderer Programmpunkt

Ein besonderer Höhepunkt war die Rhönradvorführung von fünf Schülerinnen der 8. Klassen in der alten Turnhalle. Unter der Anleitung und mit den Erklärungen von Herrn Jakobi erhielten die Gäste einen eindrucksvollen Einblick in diese sportliche Tradition unserer Schule.

Spendenübergabe für die Partnerschule

Im Rahmen des Besuchs wurde den Gästen außerdem ein Scheck über 5.000 Euro überreicht, mit dem unter anderem die vier Patenkinder des Mariengymnasiums unterstützt werden. Das Geld hatten Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern weiterer Klassen auf dem Weihnachtsmarkt durch den Verkauf von Waffeln, Crêpes und Keksen erwirtschaftet.

Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern sowie allen weiteren Mitgliedern der Schulgemeinschaft, die sich persönlich engagiert und damit diese Spende ermöglicht haben. Ihr Einsatz zeigt, dass die Partnerschaft mit der Schule in Uganda nicht nur auf dem Papier besteht, sondern durch konkretes Engagement mit Leben gefüllt wird.

Ausklang in der Cafeteria

Nach einem gemeinsamen Essen in der Cafeteria endete der Besuch. Es war ein schöner, informativer und bereichernder Austausch, von dem alle Beteiligten viele neue Eindrücke und Anregungen mitnehmen konnten.



Text und Fotos: Jens Kirschner (Verantwortlicher für das Leuchtturmprojekt Uganda)

 

Gemeinsam unterwegs: Die Q2 auf Studienfahrt am Bodensee

  • Einleitungstext:

    Vom 14. bis zum 18. September 2026 war der gesamte Q2-Jahrgang des Mariengymnasiums Arnsberg zu Gast in Lindau am Bodensee. Fünf abwechslungsreiche Tage mit kulturellen Eindrücken, sportlichen Aktivitäten und viel Zeit miteinander standen auf dem Programm.

    Am Montagmorgen startete der Jahrgang um 7:30 Uhr mit dem Bus in Arnsberg in Richtung Bodensee. Nach der Anreise stand am Abend bereits eine erste Unternehmung auf dem Programm.

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Vom 14. bis zum 18. September 2026 war der gesamte Q2-Jahrgang des Mariengymnasiums Arnsberg zu Gast in Lindau am Bodensee. Fünf abwechslungsreiche Tage mit kulturellen Eindrücken, sportlichen Aktivitäten und viel Zeit miteinander standen auf dem Programm.

Anreise und Stadtführung in Lindau

Am Montagmorgen startete der Jahrgang um 7:30 Uhr mit dem Bus in Arnsberg in Richtung Bodensee. Nach der Anreise stand am Abend bereits eine erste Unternehmung auf dem Programm. Bei einer Stadtführung durch Lindau erhielten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten der historischen Inselstadt und konnten den ersten Abend in der neuen Umgebung genießen.

Sport und Natur am Bodensee

Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Sport, Bewegung und Natur. Für die verschiedenen Aktivitäten teilte sich der Jahrgang in zwei Gruppen. Während eine Gruppe zu einer Wanderung auf den Pfänder bei Bregenz aufbrach, machte sich die andere Gruppe mit dem Fahrrad auf den Weg nach Wasserburg. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem Stand-up-Paddling-Kurs den Bodensee auch vom Wasser aus erleben.

Ausflug nach Konstanz

Am Mittwoch führte die Fahrt nach Konstanz. Bei einer Stadtführung lernte der Jahrgang die Stadt und ihre historischen Besonderheiten näher kennen. Anschließend blieb noch Zeit, Konstanz auf eigene Faust zu erkunden und den Tag in der Stadt ausklingen zu lassen.

Alle Schülerinnen und Schüler erleben beide Aktivitäten

Am Donnerstag wurden die Gruppen getauscht, sodass nun auch die jeweils andere Hälfte des Jahrgangs die beiden Aktivitäten vom Dienstag erleben konnte. Damit hatten alle Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sowohl an der Wanderung auf den Pfänder als auch an der Fahrradtour nach Wasserburg mit anschließendem Stand-up-Paddling-Kurs teilzunehmen.

Gemeinsame Erfahrungen

Aus Sicht der begleitenden Lehrkräfte war es besonders schön zu erleben, wie engagiert und unkompliziert sich die Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Programmpunkte eingelassen haben. Ob beim Wandern, Radfahren, auf dem Wasser oder bei den Stadtführungen: Der gesamte Jahrgang beteiligte sich interessiert und motiviert an den gemeinsamen Aktivitäten. Auch außerhalb des offiziellen Programms bot die Fahrt viele Gelegenheiten für Gespräche und Begegnungen.

Rückfahrt nach Arnsberg

Am Freitag hieß es nach dem Frühstück schließlich Abschied nehmen. Der Jahrgang trat die Rückfahrt nach Arnsberg an und erreichte die Schule nach einer insgesamt sehr gelungenen und reibungslos verlaufenen Studienfahrt. Die begleitenden Lehrkräfte freuten sich besonders darüber, dass alle Schülerinnen und Schüler gesund und munter nach Arnsberg zurückkehrten.

Erlebnisse und Eindrücke, die bleiben

Die Tage am Bodensee waren geprägt von vielen schönen Erlebnissen, sportlichen Herausforderungen, kulturellen Eindrücken und vor allem von einem guten Miteinander innerhalb des gesamten Q2-Jahrgangs. So bleibt die Studienfahrt nach Lindau sicherlich für viele als eine besondere Zeit auf dem Weg zum Abitur in Erinnerung




Text und Fotos: Marlon von Rüden (Stufenleiter, Q2)

 

Klassenfahrt der 9a nach Aachen

  • Einleitungstext:

    Von ihrer Klassenfahrt nach Aachen berichtet die Klasse 9a in einem selbst verfassten Tagebuch. Begleitet wurde sie dabei von Frau Soraru und Herrn Markwald. Die Schülerinnen und Schüler geben darin Einblicke in ihre Erlebnisse und die verschiedenen Programmpunkte der gemeinsamen Tage.

    Tag 1 – Montag, 14. September
    7:32 Uhr in Arnsberg. Für manche von uns war das eindeutig zu früh, aber die Vorfreude auf die Klassenfahrt war trotzdem da. Mit kaum Verspätung kam unser Zug und damit begann unsere Klassenfahrt nach Aachen.

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Von ihrer Klassenfahrt nach Aachen berichtet die Klasse 9a in einem selbst verfassten Tagebuch. Begleitet wurde sie dabei von Frau Soraru und Herrn Markwald. Die Schülerinnen und Schüler geben darin Einblicke in ihre Erlebnisse und die verschiedenen Programmpunkte der gemeinsamen Tage.

 

Klassenfahrt Tag 1 – Montag, 14. September

Geschrieben von Adrian G., Bjarn-Ole M., Mats L. und Jonas D.

7:32 Uhr in Arnsberg. Für manche von uns war das eindeutig zu früh, aber die Vorfreude auf die Klassenfahrt war trotzdem da. Mit kaum Verspätung kam unser Zug und damit begann unsere Klassenfahrt nach Aachen.

Unser erster Zwischenstopp war Dortmund. Dort mussten wir auf Gleis 20 umsteigen. Natürlich lief alles komplett entspannt und ohne Chaos … also zumindest fast. Im Zug wurde viel gelacht, geredet und vielleicht auch ein bisschen Quatsch gemacht.

Die Stimmung war direkt gut und die Fahrt verging dadurch ziemlich schnell.

In Aachen angekommen, ging es erstmal zu unserem Hostel. Beim ersten Anblick waren wir uns allerdings nicht ganz sicher, was uns dort erwarten würde. Das Gebäude sah für einige von uns schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig aus.

Dazu kam direkt die nächste schlechte Nachricht: E-Scooter mieten war verboten …

Unsere Hoffnung war damit also vorbei und uns war klar, wir werden auf jeden Fall ordentlich Schritte sammeln …

Da wir noch nicht auf unsere Zimmer konnten, hatten wir erstmal Freizeit. Danach stand die Stadtführung auf dem Programm. Dabei haben wir ziemlich viel über Aachen und vor allem über Karl den Großen gelernt. Wir sind gefühlt jeden Ort in Aachen abgeklappert und haben dabei sehr viel gelernt.

Wer vorher noch nicht so genau wusste, wer Karl der Große eigentlich war, wusste es spätestens danach. Aachen war für ihn nämlich ziemlich wichtig und seine Spuren findet man noch heute in der Stadt.

Nach der Stadtführung hatten wir wieder etwas Freizeit. Danach war es endlich soweit: Wir durften unsere Zimmer beziehen!

Die Zimmer sind für vier Personen allerdings, sagen wir mal … sehr gemütlich gebaut. Viel Platz gibt es nicht gerade. Wenn einer von uns seinen Rucksack auf den Boden legt, muss der nächste schon überlegen, wo er überhaupt noch stehen kann.

Um 18:30 Uhr kam dann der Moment, auf den wir alle gewartet hatten: Abendessen.

Angekündigt wurde das Ganze als „Premium“-Essen. Es gab Nudeln mit verschiedenen Soßen.

Wir wollen jetzt niemandem zu nahe treten, aber das Wort „Premium“ haben wir danach nochmal ganz neu bewertet. Einige von uns waren nach dem Essen jedenfalls nicht mehr ganz so begeistert wie vorher.

Nach dieser kulinarischen Erfahrung ging es später am Abend noch gemeinsam mit der Klasse auf einen Spaziergang durch Aachen. Gegen 20:15 Uhr machten wir Halt an einem Spielplatz, welcher mit zu unserem Lieblingsort wurde. Dort wurde nochmal ordentlich Energie rausgelassen, bevor es anschließend wieder zurück zum Hostel ging.

Zurück im Hostel hieß es dann: langsam runterfahren und fertig machen fürs Bett. Um 21:50 Uhr kam schließlich die Zimmerkontrolle durch Herrn Markwald und Frau Soziallehrerin ;). Es wurde kontrolliert, ob auch wirklich alle in ihren Zimmern waren und ob der Tag langsam sein Ende fand.

22:00 Uhr: Bettruhe.

Nach einem langen Tag mit Zugfahrt, Stadtführung, Karl dem Großen, viel Gelächter, einem etwas gewöhnungsbedürftigen Hostel und einem sehr speziellen „Premium“-Abendessen war bei den meisten dann auch wirklich die Luft raus.

Damit war unser erster Tag in Aachen vorbei.

Und wenn Tag 1 schon so lief, kann man gespannt sein, was die nächsten Tage noch bringen...

Tag 2 – Dienstag, 15. September

Geschrieben von Holly H., Lina G., Lucy S. und Leni R.

Am Dienstag, dem 15. September, unserem zweiten Tag in Aachen, haben wir uns mit Premium-Frühstück für den Tag gestärkt und sind mit Freude zum Dom gewandert.

Als wir am Dom angekommen waren, begann unsere Führung. Zunächst ging es in die Domschatzkammer, wo wir verschiedene Kunstschätze kennenlernen und einiges über ihre religiöse Bedeutung und ihre Geschichte erfahren konnten. Viele Informationen beschäftigten sich erneut mit Karl dem Großen und seiner Bedeutung für Aachen.

Anschließend besichtigten wir den Dom, der in den vergangenen 1200 Jahren immer wieder erneuert und erweitert wurde und dadurch unterschiedliche Baustile vereint, wie zum Beispiel den karolingischen Stil im Kern, den gotischen Stil der Chorhalle und spätere barocke Einflüsse.

Wir schauten uns außerdem die große Halle und den Krönungsthron an. In den Mosaiken befanden sich zwei kleine Mäuse, die man finden musste, falls man dort arbeiten möchte.

Als wir dann mit der Führung fertig waren, haben wir freie Zeit bekommen und für unsere Gruppe, die aus Holly, Leni, Lucy und Lina bestand, hieß es erstmal schmackofatzo essen gehen, denn unser Bauch sehnte sich schon nach Essen. Wir machten uns auf den Weg zum Asia Markt, um Instant-Nudeln zu verputzen.

Nach dem Essen haben wir uns entschlossen, noch eine Runde durch die Stadt zu bummeln, bevor wir uns wieder zu unserer Klasse gesellt haben. Da der Tag noch jung war, haben uns Frau Soraru und Herr Markwald mitgenommen, um nochmal eine muntere Reise durch die schönen Ecken von Aachen zu unternehmen.

Bei dem Sightseeing haben wir noch drei weitere Kirchen und verschiedene Brunnen gesehen, da Aachen ja die Stadt des Wassers ist. An einem der Brunnen haben wir uns dann wiedergefunden, um noch ein paar schöne Spiele zu spielen und uns mit Wasser nass zu machen.

Als wir uns dann klitschnass wieder nach Hause bewegt haben, bekamen wir die Nachricht, dass wir nach dem Premium-Abendessen nochmal loslaufen müssen. Zur späteren Stunde, als wir einen fehlgeschlagenen Protest gehalten haben, sind wir dann doch noch zu einem Spielplatz gelaufen, spielten ein klassenteilendes Zollstockspiel, bei dem alle verloren und geschummelt haben, und hatten dann noch alle sehr viel Spaß auf dem Spielplatz.

Nachdem wir nach Hause gewatschelt sind und uns ohne einen Rücken eingecirclet haben, haben alle Heia-Bubu gemacht.

Tag 3 – Mittwoch, 16. September

Geschrieben von Arne H., Orlando H., Raja A. und Ole E.

Heute Morgen sind wir um 8:15 Uhr aufgestanden, denn schon um 8:30 Uhr gab es wieder unser tägliches Premium-Essen. Danach machten wir uns fertig und trafen uns wie immer gemeinsam im Circle, um den Tag zu starten.

Anschließend ging es zum Bahnhof und mit dem Zug nach Alsdorf. Dort besuchten wir das Energeticon. Im Museum bekamen wir eine Führung und erfuhren einiges über Energie, Bergbau und darüber, wie früher Energie gewonnen wurde. Dabei konnten wir uns verschiedene Bereiche des Museums anschauen und bekamen vieles erklärt.

Nach unserem Besuch im Energeticon hatten wir Freizeit. Natürlich führte uns unser Weg zu McDonald’s. Auch dort wurde es nicht langweilig: Wir hatten einige unerwartete Begegnungen, wodurch die ein oder andere ungewöhnliche Situation entstand. So hatten wir später einiges zu erzählen.

Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Bevor es Abendessen gab, waren wir noch gemeinsam mit Herrn Markwald einkaufen. Anschließend trafen wir uns wieder am Hostel.

Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Salat. Das Schnitzel war ganz gut, der Salat konnte uns dagegen eher weniger überzeugen. Sagen wir einfach: Das Premium-Essen vom Morgen hatte die Messlatte ziemlich hochgelegt.

Am Abend machten wir noch einen Spaziergang und spielten dabei mit Herrn Markwald Fußball. Das Spiel endete mit einem deutlichen 10:4-Sieg für uns. Ganz ohne Diskussionen ging es allerdings nicht: Eines der Tore wurde mit der Hand erzielt. Ob dieses Tor wirklich zählen durfte, lassen wir an dieser Stelle lieber offen. Am deutlichen Sieg änderte das jedenfalls nichts.

Nach dem Fußballspiel und unserem Spaziergang gingen wir zurück zum Hostel. Dort wurde noch geduscht und der Abend gemeinsam beendet. Damit ging ein weiterer ereignisreicher und vor allem lustiger Tag unserer Klassenfahrt zu Ende.

Tag 3 – Mittwoch, 16. September – Zusatzbericht Energeticon

Geschrieben von Greta M. und Lucia D.

Heute waren wir im Energeticon in Alsdorf auf der Klassenfahrt in Aachen. Es war ein prägendes Erlebnis. Wir durften in die alten unterirdischen Gänge des Bergbanus eintauchen. Außerdem konnten wir auch viel über die Energie lernen.

Als Erstes waren wir in einem Raum mit einer riesigen nachgestellten Sonne, dabei konnten wir auch hören, wie es sich rund um die Sonne anhört. Danach ging es für uns unter die Erde. Dort waren alte Bergwerksgänge mit ihren Maschinen. Die Maschinen waren noch Originale aus früheren Zeiten.

Im Gegensatz zu anderen Museen, wo man nichts anfassen darf, durften wir alles berühren, ausprobieren und uns in die alten Maschinen reinsetzen. Bilder während der Führung waren auch kein Problem. Als wir alles unter der Erde gesehen hatten, ging es wieder nach oben an die frische Luft. Dort wurden uns größere Maschinen gezeigt und wir haben dann auch noch ein Klassenfoto gemacht.

Zum Schluss der Führung waren wir in einem Raum, wo das Innere eines alten Hauses gezeigt wurde. Danach ging es noch in die alten Umkleiden, wo auch noch die alten Arbeitskleider hingen. Uns wurde wieder viel dazu erklärt. Unser Führer war sehr freundlich, er hat uns viel erklärt und unsere Fragen ausführlich und verständlich beantwortet.

Nach der Führung durften wir noch in zwei Räume gehen, wo wir selbst Energie in unterschiedlichen Bereichen entdecken und ausprobieren konnten. Es war ein aufregender Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, die man im Alltag so nicht macht.

 

Tag 4 – Donnerstag, 17. September

Geschrieben von Simon F., Tim O., Felix W. und Christian L.

Unser Tag begann an diesem Donnerstag für uns sehr früh. Um 6:30 Uhr sind wir bereits aufgestanden, weil wir um 7:20 Uhr schon Frühstück hatten. Das hatte den Grund, dass wir an diesem Tag in die ehemalige Landeshauptstadt Bonn gefahren sind.

Vor der Abreise circelten wir uns vor dem Hostel ein und besprachen, wie der Tag so verlaufen soll. Wir begaben uns zum Bahnhof und fuhren los. Nach eineinhalb Stunden und einem Umstieg in Köln standen wir vor dem Haus der Geschichte.

Da wir uns aber zeitlich verschätzt hatten, konnten wir erst noch eine Stunde warten, bevor unsere Führung begann. Wir hätten also noch schön eine Stunde länger schlafen können.

Nach dieser besagten Stunde und nachdem wir unsere Taschen eingeschlossen hatten, ging es los. Unser Guide händigte uns als Erstes Kopfhörer aus, bevor wir uns auf den Weg zur ersten Station machten.

Das Haus der Geschichte erzählt nämlich die Geschichte Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die heutige Zeit. Man fängt oben im Jahr 1945 an und endet unten im Jahr der Ahrtal-Flut.

Die erste Station handelte von den Umständen nach dem Krieg und davon, wie die Leute geflüchtet sind. Die Umstände waren damals echt nicht schön und es war erschreckend, wie die Leute damals leben mussten.

Danach ging es um die Spaltung und um die schnell wachsende Wirtschaft zu dieser Zeit. Ein Grund dafür war auch das berühmteste deutsche Auto, der Käfer. Er sorgte für Arbeitsplätze und dafür, dass Autos erschwinglicher wurden. Diese Zeit wird als das Wirtschaftswunder bezeichnet.

Es geht weiter mit der Gründung des Bundestages und dem Wettrüsten im Kalten Krieg, wo die Sowjetunion und die USA versuchten, das stärkste Militär zu haben.

Anschließend kam die Mondlandung, wo es etwas ganz Besonderes gab. In einer kleinen Vitrine lag ein echtes Stück Mondgestein. Das Stück war ein Geschenk der USA.

Außerdem haben wir einen Film vom Tag des Mauerfalls gesehen, wo alles, von der Verkündung, dass alle DDR-Bürger von nun an frei reisen können, bis zum eigentlichen Mauerfall erklärt worden ist.

Des Weiteren hing dort ein Originalteil des Nordturms vom World Trade Center. Am Ende ging es noch um das schlimme Hochwasser im Ahrtal und den Ukraine-Krieg.

Da Geschichte immer weitergeht und man das Museum nicht jeden Monat umbauen kann, gab es einen Bereich, den man schnell umbauen kann. Das war unser Besuch im Haus der Geschichte. Wir konnten aber leider nicht alle 4500 Ausstellungsstücke sehen, da das Museum so groß ist.

Als wir gegen 13:00 Uhr aus dem Haus der Geschichte raus waren, ging es ab nach Köln. Dort circelten wir uns erneut ein. Diesmal vor dem Kölner Dom. Wir besprachen, wie viel Freizeit wir bekommen und wo wir uns nach dieser treffen.

Während die einen shoppen waren, genossen andere die Schönheit Kölns. Nach den drei Stunden Freizeit in Köln trafen wir uns vor dem Kölner Dom und fuhren mit dem Zug zurück. Wir aßen im Hostel Spätzle mit Gulasch und Rotkohl zu Abend.

Daraufhin versammelten wir uns ein weiteres Mal vor dem Hostel und gingen gemeinsam mit der 9C zum Rewe, um Pfandflaschen abzugeben und Proviant einzukaufen. Ein Teil der großen Gruppe blieb mit Herrn Markwald und Frau Soraru beim Spielplatz, während der andere Teil zum Hostel ging und Freizeit im Hostel hatte.

Auf die Freizeit und den Spielplatz folgte ein letztes Eincirclen, in dem wir reflektierten.

Das war unser Donnerstag während der Klassenfahrt in Aachen.

 

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