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MARIENGYMNASIUM ARNSBERG
in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

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Katholischer Religionskurs der Klasse 9a erkundete den historischen Eichholzfriedhof

  • Einleitungstext:

    Am Mittwoch, 3. Juni 2026, besuchte der katholische Religionskurs der Klasse 9a im Rahmen der Unterrichtsreihe „Tod und Sterben“ den historischen Eichholzfriedhof in Arnsberg.

    Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler eigene Fragen entwickelt, mit denen sie den Friedhof untersuchten. Dabei ging es unter anderem darum, welche Formen von Trauer auf dem Gelände sichtbar werden und wie christliche Symbole, Sprüche und Inschriften auf Grabsteinen die Hoffnung auf ewiges Leben zum Ausdruck bringen. Zugleich richtete die Lerngruppe den Blick darauf, wie sich historische Bestattungskultur an der Gestaltung der Gräber und an Bezügen zur Arnsberger Stadtgeschichte ablesen lässt.

     

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Besuch im Rahmen der Unterrichtsreihe „Tod und Sterben“

Am Mittwoch, 3. Juni 2026, besuchte der katholische Religionskurs der Klasse 9a im Rahmen der Unterrichtsreihe „Tod und Sterben“ den historischen Eichholzfriedhof in Arnsberg.

Eigene Fragen als Ausgangspunkt

Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler eigene Fragen entwickelt, mit denen sie den Friedhof untersuchten. Dabei ging es unter anderem darum, welche Formen von Trauer auf dem Gelände sichtbar werden und wie christliche Symbole, Sprüche und Inschriften auf Grabsteinen die Hoffnung auf ewiges Leben zum Ausdruck bringen. Zugleich richtete die Lerngruppe den Blick darauf, wie sich historische Bestattungskultur an der Gestaltung der Gräber und an Bezügen zur Arnsberger Stadtgeschichte ablesen lässt.

Beobachtungen vor Ort

Vor Ort fiel den Schülerinnen und Schülern auf, dass auf vielen Grabsteinen Berufsbezeichnungen und gesellschaftliche Funktionen genannt werden. Dadurch wurde erkennbar, dass der Friedhof auch Auskunft über frühere Lebenswelten, soziale Rollen und die Stadtgesellschaft verschiedener Zeiten gibt.

An einigen Gräbern wertete die Lerngruppe zudem die dort zur Verfügung stehenden QR-Codes aus und konnte sich auf diese Weise näher über einzelne Personen informieren, die in Arnsberg gelebt haben und auf dem Eichholzfriedhof begraben sind.

Die Kriegsgräberstätte nahmen die Schülerinnen und Schüler außerdem zum Anlass, Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht mit den Eindrücken vor Ort zu verbinden. An den Grabkreuzen und Gedenktafeln wurde deutlich, welches Unheil Kriege über Menschen, Familien und Städte bringen und wie einzelne Lebenswege, darunter auch die junger Menschen, durch Krieg und Gewalt beendet oder überschattet wurden.

Auswertung im Unterricht

Im anschließenden Unterricht wurden die Eindrücke ausgewertet, reflektiert und diskutiert. Dabei griff die Lerngruppe auch auf die im April 2026 im WOLL-Verlag erschienene Broschüre „Der historische Eichholzfriedhof“ von Jochem Ottersbach und Norbert Baumeister zurück. Die Broschüre bietet Informationen zu ausgewählten Grabstätten, dort bestatteten Personen und zur Geschichte des Friedhofs. So konnten offene Fragen der Schülerinnen und Schüler vertieft beantwortet werden.

Der Eichholzfriedhof als Ort des Gedenkens und der Stadtgeschichte

Die Lerngruppe zeigte großes Interesse an dem besonderen Ort. Dabei wurde deutlich, dass der Eichholzfriedhof nicht nur ein Ort des Gedenkens ist, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der Arnsberger Stadtgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass solche Orte helfen, Vergangenheit sichtbar zu machen und Erinnerung lebendig zu halten.

Verein bewahrt Geschichte und Grabdenkmäler

Besonders würdigte die Lerngruppe das Engagement des Vereins „Erhaltet den Eichholzfriedhof“, der sich für die Pflege, Sicherung und Weiterentwicklung dieses historischen Ortes einsetzt. Durch seine Arbeit bleiben Grabdenkmäler, Inschriften und Erinnerungszeichen erhalten. Zugleich eröffnet der Verein Zugänge zu über zweihundert Jahren Arnsberger Begräbnis- und Stadtgeschichte.
So trägt er dazu bei, dass der Eichholzfriedhof auch künftig ein Ort bleibt, an dem Menschen und Lerngruppen gedenken, Geschichte entdecken und ins Gespräch kommen können.

 

Mariengymnasium unterstützte die Aktion „Briefe gegen Einsamkeit“

  • Einleitungstext:

    Vier Klassen des Mariengymnasiums beteiligten sich zu Ostern an der Aktion „Briefe gegen Einsamkeit“ der youngcaritas Arnsberg. Die Schüler gestalteten persönliche Briefe für ihnen unbekannte Bewohner eines Seniorenheims. Dabei entwickelten sie eigene Ideen, inspirierten sich gegenseitig und nutzten teilweise auch Anleitungen auf ihren Tablets, um kreative Gestaltungsideen umzusetzen. So entstanden zahlreiche Briefe, die gute Wünsche, Rätsel, Witze und kleine Basteleien enthielten.

    Die youngcaritas verteilte die Briefe im Seniorenheim St. Joachim.

     

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Vier Klassen des Mariengymnasiums beteiligten sich zu Ostern an der Aktion „Briefe gegen Einsamkeit“ der youngcaritas Arnsberg. Die Schüler gestalteten persönliche Briefe für ihnen unbekannte Bewohner eines Seniorenheims. Dabei entwickelten sie eigene Ideen, inspirierten sich gegenseitig und nutzten teilweise auch Anleitungen auf ihren Tablets, um kreative Gestaltungsideen umzusetzen. So entstanden zahlreiche Briefe, die gute Wünsche, Rätsel, Witze und kleine Basteleien enthielten.

Die youngcaritas verteilte die Briefe im Seniorenheim St. Joachim. Dort freuten sich die Bewohner sehr über diese besondere Aufmerksamkeit.

 




Text: Miriam Mühlenschulte (Schulseelsorgerin am Mariengymnasium Arnsberg)
Fotos: youngcaritas Arnsberg, Mariengymnasium Arnsberg

 

 

 

Carla (7b) berichtet vom Girls'Day und Boys'Day - Einblick in die Rehatechnik

  • Einleitungstext:

    Am 23. April 2026 war der Girls'Day und Boys'Day. Dieser Tag findet einmal im Jahr statt. Es ist ein bundesweiter Aktionstag in Deutschland, an dem Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse Einblicke in verschiedene Berufsfelder bekommen. Mädchen und Jungen lernen dabei Berufe kennen, in denen sie bisher eher selten vertreten sind. So können sie neue Wege für ihre eigene Zukunft entdecken.

    Carla aus der Klasse 7b nutzte diesen Tag, um die Werkstatt von Rehatechnik Heymer in Neheim-Bergheim kennenzulernen. Im folgenden Bericht gibt sie einen persönlichen Einblick in ihren Arbeitstag:

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Am 23. April 2026 war der Girls'Day und Boys'Day. Dieser Tag findet einmal im Jahr statt. Es ist ein bundesweiter Aktionstag in Deutschland, an dem Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse Einblicke in verschiedene Berufsfelder bekommen. Mädchen und Jungen lernen dabei Berufe kennen, in denen sie bisher eher selten vertreten sind. So können sie neue Wege für ihre eigene Zukunft entdecken.

Carla aus der Klasse 7b nutzte diesen Tag, um die Werkstatt von Rehatechnik Heymer in Neheim-Bergheim kennenzulernen. Im folgenden Bericht gibt sie einen persönlichen Einblick in ihren Arbeitstag:

Einblick in die Werkstatt

An diesem Tag war ich in der Werkstatt von Rehatechnik Heymer in Neheim-Bergheim. Das Unternehmen stellt Hilfsmittel wie Liftanlagen, Rollstuhlanbauten, Treppenlifte und vieles mehr her und montiert diese. Diese Hilfsmittel sollen erkrankten und pflegebedürftigen Menschen den Alltag und das Leben zu Hause oder auch in Pflegeeinrichtungen erleichtern und ermöglichen.

Führung durch Lagerhallen und Werkstätten

Es ging um 7:30 Uhr los und ich bekam erst einmal eine kleine Führung durch die großen Lagerhallen der Firma. Mir wurden die unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Werkstätten gezeigt. Während und nach der Führung wurden mir auch einige Mitarbeiter der Firma vorgestellt, die an diesem Arbeitstag anwesend waren.

Mitarbeit bei Reparatur, Herstellung und Testen

Anschließend durfte ich unter Anleitung bei ein paar Reparaturen und bei der Herstellung von Personenliftern mithelfen. Diese werden beispielsweise zum Transportieren von erkrankten Personen innerhalb der Wohnung oder im Heim benutzt. Die Firma stellt sie her, montiert sie und testet sie vor der Montage ausführlich.

Um 12:00 Uhr war dann eine halbe Stunde Mittagspause. Danach ging es mit dem Reparieren, Herstellen und Testen weiter, bis um 16:30 Uhr mein Arbeitstag endete. Ich habe mich dann noch beim Chef der Firma, Marc Heymer, für diesen Einblick in seine Firma bedankt.

Mein Fazit

Für mich war der Tag sehr spannend und lehrreich. Auch die Arbeit in der Werkstatt hat mir sehr gut gefallen und hat mir mal eine ganz andere Seite des Berufslebens gezeigt.

Nächstes Jahr möchte ich wieder beim Girls'Day und Boys'Day mitmachen. Vielleicht gehe ich dann in eine Holzwerkstatt oder zu einem Elektriker.

Dank an Rehatechnik Heymer

Wir danken der Firma Rehatechnik Heymer herzlich dafür, dass sie Carla diesen spannenden und praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht hat.



Text und Fotos: Carla Carneiro da Silva (7b)


 

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